Eine Anfrage kommt über die Website, die ersten Dachfotos per WhatsApp und die Rückmeldung zum Angebot telefonisch. Der Vertrieb kennt den Kundenwunsch, die technische Planung braucht weitere Unterlagen, und das Montageteam wartet auf einen vollständigen Auftrag.
Wenn diese Informationen an verschiedenen Orten liegen, entstehen Rückfragen und Verzögerungen. Kunden müssen Angaben wiederholen, Mitarbeiter suchen nach Dokumenten und zugesagte Rückrufe geraten aus dem Blick.
KernCRM unterstützt Solar- und PV-Betriebe dabei, ihren Kundenprozess durchgängig zu organisieren: von der ersten Anfrage über die Angebotsnachverfolgung und die Übergabe an die Montage bis zur Betreuung nach dem Abschluss.
1. Solar-Leads strukturiert erfassen
Nicht jede Anfrage ist schon bereit für ein Angebot. Manchmal fehlen Angaben zum Gebäude, manchmal ist der gewünschte Umfang noch unklar.
In KernCRM lassen sich die relevanten Informationen zum Kunden und seinem Vorhaben zusammenführen. Dazu gehören beispielsweise:
- Kontaktdaten und Standort des geplanten Projekts
- Interesse an PV-Anlage, Speicher oder Wallbox
- Vorhandene Unterlagen und Dachfotos
- Gewünschter Umsetzungszeitraum
- Zuständiger Ansprechpartner und nächste vereinbarte Aktion
So hat der Vertrieb eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Auch wenn ein Kollege den Kontakt übernimmt, kann er nachvollziehen, was bereits besprochen wurde und welche Angaben noch fehlen.
Das macht die weitere Beratung einfacher: Der nächste Kontakt beginnt dort, wo das letzte Gespräch aufgehört hat.
2. Angebote gezielt nachverfolgen
Nach dem Versand eines Angebots beginnt eine wichtige Phase im PV-Vertrieb. Interessenten vergleichen Optionen, besprechen die Investition oder haben offene Fragen.
Mit KernCRM lassen sich der Stand eines Angebots, bisherige Absprachen und die nächste Kontaktaufnahme festhalten. Dadurch bleibt sichtbar, welche Angebote offen sind und wer sich um die weitere Betreuung kümmert.
Statt allgemein nachzufragen, kann der Vertrieb konkret an das letzte Gespräch anknüpfen:
„Sie wollten noch klären, ob die Wallbox direkt mit eingeplant werden soll. Gibt es dazu schon eine Entscheidung?“
So wird Nachfassen zu einer hilfreichen Fortsetzung der Beratung. Gleichzeitig lässt sich besser nachvollziehen, an welchem Punkt eine Entscheidung noch aussteht und was der Kunde dafür benötigt.
3. Gewonnene Aufträge geordnet an Planung und Montage übergeben
Ein unterschriebenes Angebot ist ein Vertriebserfolg. Damit beginnt die Übergabe an die Kollegen, die das Projekt vorbereiten und umsetzen.
Jetzt müssen die Informationen stimmen: Welche Angebotsversion wurde beauftragt? Welche Besonderheiten wurden besprochen? Welche Unterlagen fehlen noch? Und welche Terminwünsche hat der Kunde geäußert?
KernCRM unterstützt diese Übergabe, indem Kundeninformationen, Dokumente und Vereinbarungen im Kundenverlauf nachvollziehbar bleiben. Planung und Montage können auf die Informationen aus dem Vertrieb zurückgreifen.
Ein Beispiel: Hat der Kunde einen besonderen Zugang zum Gebäude beschrieben oder eine zeitliche Einschränkung genannt, muss diese Information auch bei den zuständigen Kollegen ankommen. Eine dokumentierte Übergabe hilft dabei, solche Details rechtzeitig zu berücksichtigen.
Klare Zuständigkeiten und nächste Schritte sorgen dafür, dass offene Punkte vor der Umsetzung geklärt werden können.
4. Kunden verlässlich über den Projektstand informieren
Nach der Beauftragung möchte der Kunde wissen, wie es weitergeht. Wer meldet sich als Nächstes? Werden noch Unterlagen benötigt? Ist ein Termin bereits bestätigt oder zunächst vorgesehen?
Mit einem nachvollziehbaren Projektstand in KernCRM kann das Team solche Fragen auf einer gemeinsamen Informationsbasis beantworten. Das hilft besonders dann, wenn der ursprüngliche Ansprechpartner gerade im Kundentermin oder auf einer Baustelle ist.
Wichtig bleibt, Informationen eindeutig zu dokumentieren: Ein gewünschter Montagetermin, ein intern vorgesehener Termin und eine feste Zusage sind unterschiedliche Dinge.
Wenn der aktuelle Stand und die nächsten Schritte klar erfasst sind, fällt auch die Kommunikation mit dem Kunden leichter. Rückfragen lassen sich gezielt beantworten und ausstehende Unterlagen konkret anfordern.
5. Nach der Montage die Kundenbeziehung weiterführen
Mit der Montage endet die Kundenbeziehung nicht. Rückfragen, Serviceanliegen oder der Wunsch nach einer späteren Erweiterung schaffen neue Kontaktpunkte.
KernCRM hält die Kundenhistorie für diese Betreuung nachvollziehbar. Das Team kann auf bisherige Gespräche, Dokumente und Vereinbarungen zurückgreifen.
Meldet sich ein Kunde beispielsweise später wegen eines Speichers oder einer Wallbox, lässt sich an das bestehende Projekt anknüpfen. Der Kunde muss sein Vorhaben nicht von vorn erklären, und die weitere Beratung kann vorbereitet beginnen.
Mit KernCRM Vertrieb und Montage verbinden
Ein durchgängiger Kundenprozess braucht klare Verantwortlichkeiten, zugängliche Informationen und verbindliche nächste Schritte.
KernCRM unterstützt PV-Betriebe dabei, diese Abläufe miteinander zu verbinden: Anfragen strukturiert bearbeiten, Angebote nachverfolgen, Aufträge geordnet übergeben und Kunden während sowie nach der Umsetzung betreuen.
Das erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Planung und Montage – und schafft einen Kundenprozess, der für alle Beteiligten nachvollziehbar bleibt.
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